Kräuterbeet in der alten Zinkbadewanne. Das klingt doch super!

Neulich haben wir eine alte Zinkbadewanne gefunden. Uns ist natürlich gleich ein super Gedanke gekommen und diesen muss ich, ungeduldig wie ich bin, natürlich gleich mit dir teilen.

Eine alte Zinkbadewanne als Blumen- und Kräuterbeet

Beim Aufräumen im Gartenschuppen, bzw. beim Auswintern einiger Sachen ist uns eine Zinkbadewanne untergekommen – Ja, ja anscheinend kann man solche Dinge übersehen. Aber gut, wir haben sie zum Glück noch vor dem Auszug gefunden. Zuerst stand mal reinigen an, da sich schon verwunderlich viel Dreck auf der Wanne gesammelt hat. Vielleicht haben wir sie deswegen nicht bemerkt :). Dann ging´s auch schon los. Für alle die ebenfalls gerne alte Zink Behältnisse bepflanzen wollen, hier die Anleitung:

Das brauchst du dazu:

  • 1 Badewanne (oder ein anderes Zink Behältnis)
  • Bohrmaschine
  • Flies
  • Kies
  • Erde (je nachdem was du einsetzen möchtest)

Schritt 1:
Die Grundlage, damit die Wanne als funktionstüchtiges Beet bepflanzt werden kann, ist der Wasserabfluss. Wenn dieser nicht gegeben ist, werden dir deine Pflänzchen schnell ertrinken. Dazu einfach die Wanne umdrehen, mit einem Lineal genügend Markierungen anzeichnen und mit der Bohrmaschine und einem nicht zu kleinen Aufsatz Löcher hinein bohren.

Schritt 2:
Den Boden der Wanne mit einer dünnen Fliesschicht überdecken, damit die kleinen Kiessteine nicht in den gebohrten Löchern stecken bleiben und den Abfluss verstopfen. Auf dieses Flies kommt dann eine Schicht Kieselsteine, dann wieder eine Fliesschicht darüber legen und dann die Erde drauf schütten. Die Kiesschicht hat den Nutzen, dass wenn es regnet oder die Erde zu nass ist, die Nässe weiter nach unten wandert und absickern kann. Würde man bis unten hin Erde hinein füllen, könnte es den Pflanzen zu nass werden. Die beiden Fliesschichten sind jeweils dazu da, um zum einen den Abfluss nicht zu verstopfen und zum anderen, damit sich Erde und Kies nicht vermengen. Je nachdem was ihr in eure Badewanne pflanzen wollt solltet ihr die richtige Erde wählen. Wir haben dazu unseren Kompost vom letzten Jahr geplündert und eine humusreiche Erde für unser Kräuterbeet gewonnen.

Schritt 3:
Kräuter, Gemüse und Salat pflanzen, gießen und genießen.

Das Resultat nach ein paar Wochen

Wie immer gibt es auch den Bericht, wie das Projekt nach einiger Zeit aussieht: Im Vergleich zu unserem Beet am eingezäunten Boden, wo wir ebenfalls Salat und Kräuter gepflanzt haben, wachsen die Pflänzchen richtig schnell in der Wanne. Die Erde hat aufgrund der Drainage meist die richtige Feuchtigkeit und speichert diese auch recht lange. Wenn es mal richtig viel regnet, läuft alles super ab und macht den Pflänzchen nichts aus. Mein Fazit: Super easy umgesetzt, ein toller natürlicher Schneckeschutz (die kommen da nicht rauf) und schnell wachsende Pflanzen.


 

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